Weinbau ist seit mehreren Generationen, nachweislich seit 1808, in unserer Familie Tradition.
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Hans-Wilhelm | | Wilhelm | | Friedrich-Wilhelm | | Konrad | | Philipp |
Laubenstein | | Laubenstein | | Laubenstein | | Laubenstein | | Laubenstein |
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* 20.03.1948 | | *15.01.1913 | | *16.10.1878 | | *06.01.1856 | | *05.02.1808 |
| | +17.04.1989 | | +28.03.1946 | | +14.11.1934 | | +15.02.1871 |
In den 70igern ist jedoch erst mit Hans-Wilhelm Laubenstein das Flaschenweingeschäft angelaufen. Mit einem Kombi voll Weinflaschen, die er seinem Vater abgekauft hatte, versuchte er ausgerechnet in Hamburg-Blankenese seine ersten Kunden zu erwerben. Doch dieser Versuch schlug fehl. Um jedoch nicht als untauglicher Geschäftsmann nach Hause zu kommen, entschied er sich, sich am nächsten Morgen, in aller früh, auf den Fischmarkt im Hamburger Hafen zu stellen um dort seinen Wein zu verkaufen. Einfach war dies nicht. Der Marktaufseher musste erst bestochen werden (es darf normalerweise kein Alkohol verkauft werden) und dann musste er mit den anderen Marktschreiern, welche Bananen, Blumen, Fisch, Wurst etc verkauften, um die Wette schreien. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Er fuhr mit einem leeren Auto nach Hause und hatte dafür jedoch eine Zigarrenschachtel voll Geld, mit dem er sich neuen Wein für seine nächste Verkaufsfahrt kaufte.
Seitdem sind bereits über 30 Jahre vergangen und es hat sich viel getan. Das Weingut wuchs und wuchs. 1991 ergab sich dann die Gelegenheit in naher Nachbarschaft ein Gebäude der ehemaligen Winzergenossenschaft zu erwerben. Dies wurde wahrgenommen und von diesem Augenblick an war man am bauen und renovieren. 2000 wurde dann die „alte neue Halle“ mit einem großen Fest eingeweiht und dient seitdem der Weinherstellung, Weinabfüllung und Weinlagerung.
Auch der Generationswechsel ist dieses mal wieder gesichert. Tochter Sandra arbeitet seit 1997 im elterlichen Betrieb mit Rat und Tat mit. Nach einem Berufswechsel von Hotelkauffrau zur Winzerin hat sie sich seit dem in Sachen Wein fortgebildet. Als Quereinsteigerin machte sie erst einmal ihre Ausbildung zur staatl. geprüfte Wirtschafterin im Fachbereich Weinbau. Im Anschluss an diese Schule welche über zwei Wintersemester ging, besuchte Sie die Technikerschule in Bad Kreuznach. Dieses eine Jahr Vollzeitunterricht mit dem Abschluss staatl. geprüfte Technikerin im Fachbereich Weinbau und Kellerwirtschaft war sogleich auch der Abschluss ihrer schulischen Fortbildung. Die Techniker Ausbildung ist eine der höchsten Stufen die man in der Laufbahn zum Winzer erreichen kann.
Heute gehen Vater und Tochter gemeinsam auf Fortbildung. Denn ausgelernt hat man nie und es gibt immer wieder neue interessante Techniken die man nur auf Seminaren und Ausstellungen kennen lernen kann.